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Wunderliche weihnachtliche Ideen

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Wunderliche weihnachtliche Ideen

Jedes Jahr im Advent wird sie wieder erzählt, die Weihnachtsgeschichte. Hin und wieder kommen mir dabei recht wunderliche Ideen:

Iech, wenn di Maria gwen wär, ich hätt scho amol gleich den Engel nausgschmissn. Steht der da einfach ba mir im Zimmer – so eine Frechheit! Dringt da ungebeten ei und maant aa no, ich fercht mi. Aber ich bin ka su a Huscherla, dem hätt i wos erzählt! Abgsehn davon, dass ich mir ziemlich heftig überlegt hätt, wie der des Türschloss geknackt hat, wär mein sofortiger Griff zum Händi gwesen um die Polizei zu rufen.

Später, beim Feststellen von der Schwangerschaft hätt ich woddscheins vermutet, dass die nach heimlicher Verabreichung von Knockout-Drogen entstanden is. Von sowas hört mer ja immer widder. Und – ich nehm an, ich hätt ziemlich lang braucht, um zu entscheiden, ob ich des Kind wirklich kriegn will.

Dabei fällt mer ei: Stelln Ser si ner vor, die Maria hätt damals des Kind abgetriebn…. …. …. …. …. …. …. ….

Den Rest des Textes finden Sie unter diesem Download-Button. Ich freue mich, wenn Ihnen mein Text so gut gefällt, dass Sie ihn bei Gelegenheit vorlesen möchten. Bitte nennen Sie dann auch die Autorin 😀 Vielen Dank.

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Wunderliche weihnachtliche Ideen by Steffi Zachmeier. is licensed under a Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 4.0 International

Autor: Steffi Zachmeier

Die Nürnbergerin Steffi Zachmeier ist mit den fränkischen Melodien aufgewachsen und seit ihrer Kindheit auf Bühnen zu finden. Mit ihren verschiedenen Musikgruppen setzt sie auf einen unkomplizierten und dennoch stilsicheren Umgang mit fränkischen Traditionen. Die Mitherausgeberin von Notenmaterial und Liederbüchern war über 30 Jahre in den Volksmusiksendungen des Bayerischen Rundfunks als Moderatorin zu hören, mit ihren Texten in Nürnberger Mundart bekommt manche Veranstaltung eine eigene Würze. Von der Bayerischen Musikakademie in Hammelburg wurde Steffi Zachmeier beim Fränkischen Liedermacher-Wettbewerb ausgezeichnet, vom Frankenbund im Jahr 2009 mit dem jährlich vergebenen Kulturpreis und 2016 mit dem Frankenwürfel der drei fränkischen Bezirke.

3 Kommentare

  1. Liebe Frau Zachmeier, ich freu mich, daß sie ihre herrliche Weihnachtsgeschichte veröffentlicht haben. Ich freu mich jetzt schon auf den Hl. Abend, wo ich sie meiner Familie vorlesen werde. Wir werden hinterher viel Spaß haben, sie noch weiter auszubauen. Danke! und eine schöne Weihnachtszeit! LG Erika Königsfeld – vielleicht bis bald.

  2. Hihi, ich hab im Zusammenhang mit christlichen Traditionen auch öfters wunderliche Ideen. Vor allem immer wieder eine: Ich stell mir immer vor, wie die Archäologen in ein paar Tausend Jahren die Kultstätten unserer ausgraben. Was finden sie dort? Ne Menge Statuen von einer Mutter mit Baby auf dem Arm, mit goldenem Gewand etc. Und daneben etwa genausoviele abgemagerte, gefolterte, gekreuzigte Männer… Möglicherweise werden sie daraus schließen, dass wir eine matriarchale Kultur hatten, in der die Mutterschaft hoch geehrt wurde und die Männer nach vollzogener Zeugung nicht mehr viel zu lachen hatten… Daran muss ich immer denken, wenn ich von heutigen Archäologen Interpretationen von Szenen aus dem alten Ägypten o.ä. sehe — wer weiß, wie falsch die liegen, obwohl’s auf den ersten Blick so vollkommen logisch aussieht.

  3. … die Kultstätten unserer Zivilisation meinte ich, Wort gelöscht, sorry

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