Die Alternative zur Stillen Nacht ist manchmal süß und "babbert wie a Lebkoung", oft auch ein offener Seitenhieb auf Angewohnheiten, die längst alle Jahre "immer bleeder wern". Ist doch uns und anderen nichts mehr heilig. Nicht einmal mehr Weihnachten. An Konsumrausch und den Kater beim Umtauschen der Geschenke haben wir uns längst gewöhnt. Wer es im Kopf nicht mehr aushält, flüchtet sich in eine Überdosis Lärm und Licht. Der Romantik-Gau übertüncht schließlich alle Gefühle, mit denen wir allzu oft am Fest der Liebe nur noch viel zu wenig anfangen können. Aus diesem Stoff sind die zwölf hintersinnigen Geschichten und die beiden Weihnachts-Lieder, die das Erlanger Multitalent live vor einem begeisterten Publikum im Saal der Brauerei Reh aufgenommen hat.
1. Am Anfang war a Bern 2. Maria, Josef und die anderen 3. Fliecher–Landebahn 4. Kerwa-Baam 5. Hängende Nikoläuse 6. Brennendes Finanzamt 7. Früher 8. Der Fernseher 9. Die privaten Heiligen 10. Weihnachtsliedla 11. Schee o´zogn 12. Drei Wünsche 13. Am Weiher 14. Geschenkla: Ein Weihnachtsmärchen
|